Besuch des Meeres
Wolken reisen, weiß und weise,
Zischen, Wind – welch eine Reise.
Meer, soweit man den Horizont streift.
Gedanken fließen, welcher reift?
Wolken grau’n sich mit dem Sturme ein;
Menschen am Meer, Spaziergänger für sich allein.
Das Salz auf Lippen und Augenbrauen
schmeckt nach Liebe und Vertrauen.
Die Wolken sind schwarz und die graue Gischt
Benetzt uns’re Körper und Dein Gesicht.
Dunkelheit, Brausen, Tosen.
Das Licht scheint weit.
Langsam, ganz langsam
macht sich Wärme breit.
18. Juli 2007